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Tintenlexikon

Woran erkennen Sie gute Tinte...

Das ist gar nicht so einfach, da es mit Nachfülltinte wie mit Motoröl ist...

Eine lange Laufzeit macht erst den Unterschied klar und deutlich.

Da Nachfülltinte sowieso für einige Patronen wie zum Beispiel Canon oder Epson ( man denke an die Asienimporte ) nur noch schwer verkäuflich ist, lassen immer mehr Unternehmen die Finger von hochwertiger Nachfülltinte und steigen in den Low Buget Markt ein.

Die Meinung, wenn der Drucker mal kaputt ist, dann kaufe ich mir einen neuen, ist mittlerweile typisch geworden.

Die Argumente dagegen fallen dann schon recht schwer.

Und sehr oft bekommt man mit einem günstigen Einstiegsgerät auch noch mehr Leistung als mit dem Vorgänger und das oft noch billiger.

Nur was sehr gerne übersehen wird, sind die Nachfolgekosten, die in der Einführungsphase mitunter im Verhältnis zum Refillen, recht happig sind, da es für diese Modelle durchschnittlich 6 Monate später erst die anfänglichen brauchbaren Alternativen gibt.

( He, nagelt mich jetzt nicht fest, ich weiß manchmal geht es auch schneller, aber meistens dauert es doch ein paar Tage länger ;O) )

Wir stellen fest: Drucken ist das eine, Freude an dem Gedruckten haben das andere.

Ich trage in meiner Geldbörse ein Bild aus dem Jahre 1996, aufgenommen mit einer Casio Digitalkamera... ( Ja die ersten gab es da schon, hat mal 800,- DM gekostet ) ( und eine Auflösung von, weiß ich nicht mehr, gehabt ( heute ist jedes Handy besser ) ) und gedruckt mit einem Canon BJC620 ( kennt den noch einer? ) ( Erste Single Ink Druckerdserie von Canon ) auf Lexmark Fotopapier ( seinerzeit der Bogen noch ca. 3,- DM ).

( mal sehen, wenn ich lustig bin, scann ich das mal ein und zeig euch das...)

Auf jeden Fall ist das Foto nach fast 13 Jahren immer noch sehr gut. ( Ich denke es würde sogar die heutigen Epson Kriterien 70 Jahre Lichtecht ( Im Fotoalbum aufbewahrt und 2mal im Jahr angeschaut ) locker erfüllen.
Seinerzeit haben 100ml Nachfülltinte ca. 50,- bis 150,- DM gekostet... Je nachdem welche Quelle man anzapfte.

Um den Unterschied zwischen Nachfülltinte und Nachfülltinte mit eigenen Hausmitteln herauszufinden könnte man die Sonne um Mithilfe bitten.

Einfach den gleichen Ausdruck in die Natur ( trockene Ecke ) aufhängen und schauen was passiert. Das mit sehr wenig bis gar keine Pigmente ( Billigtinte ) wird schon nach 7 Tagen die ersten Farbverluste aufweisen, während die Pigmenttinte das länger durchhält...

Allerdings nutzt Ihnen diese Methode gar nichts, wenn die Tinte sich schon in Ihrem Drucker befindet.
Hier treten die ersten Probleme entweder sofort auf ( verstopfte Düsen ) oder ein paar Wochen später, durch zum Beispiel Streifenbildung und häufigeren Reinigen bis zum baldigen Totalausfall von kompletten Düsen.

Da Sie selten die Gelegenheit haben, die Tinte vorher zu Testen, kann ich nur Raten sich nicht das billigste Zeug am Markt zu holen sondern immer auf eine langerpobte Marke zuzugreifen.

Wir werden sicherlich im Laufe der Zeit den einen oder anderen eigenen Test machen und dann unsere Meinung kundtun... aber bislang benutzen wir hier in der Redaktion Nachfülltinte von Dr. Inkjet... das liegt zum einem daran, das Dr. Inkjet uns zur Seite steht und zum anderen das Dr. Inkjet uns überzeugt hat, das er sehr gute Qualität zum vertretbaren Preisen liefert... ( bla bla bla ) ( Ja ich weiß )

Da es Dr. Inkjet schon ewig und drei Tage gibt und sehr viele Nachfüllstationen mit dieser Nachfülltinte sehr zufrieden sind und damit auch Ihre Kunden und auch wir bislang drucken können wie die Weltmeister ohne Probleme zu haben, denke ich das die Refilltinte zum oberen Segment gehört. ( und nun steinigt mich für diese Schleichwerbung )

Was vielleicht auch noch Interessant ist... Pigmenttinte kostet in der Herstellung ein vielfaches von der sogenannten Dye Based Tinte.

Ob das dann immer der Wahrheit entspricht, wenn Pigmenttinte unter dem Herstellungspreis verkauft wird... z.Bsp. 500ml für 10,- bis 15,- Euro in einem Auktionshaus... ( das lasse ich jetzt lieber offen, sonst verklagt mich noch einer )

Aus der Geschichte

Tinte wurde in Ägypten bereits um 3000 v. Chr., in China um 2600 v. Chr. verwendet. Gewöhnliche schwarze Tinte wurde lange Zeit aus Ruß und Gummiwasser (gummi arabicum) hergestellt und erst um 1000 v. Chr. in Fernost durch Tusche (sog. Indische Tinte) ersetzt. Diese wurde aus dem Ruß von verbrannter Nadelholzkohle und Lampenöl hergestellt und, mit einem Leim aus Gelatine vermischt, in Stangen gepresst und getrocknet. Die Tuschestange wurde bei Gebrauch so lange mit Wasser verrieben, bis die gewünschte Deckkraft erreicht war, eine Methode, die sich bis heute in der Kalligrafie erhalten hat.
Eine bedeutende Erfindung im 3. Jahrhundert v. Chr. war die Herstellung der Eisengallustinte durch Abkochen von Galläpfeln mit Eisensulfat und anschließender Zugabe von Gummiwasser. Eisengallustinte gilt als besonders beständig und wird noch heute als dokumentenechte Tinte verwendet.
Cicero berichtete erstmals von einem Rezept, bei dem die Tintenblasen von Tintenfischen getrocknet und gemörsert wurden. Der daraus gewonnene braunschwarze Farbstoff wird nach deren Gattungsnamen Sepia genannt und wird heute zur Färbung von Lebensmitteln verwendet. Die tatsächliche Verwendung einer Sepiatinte ist allerdings erst ab 1780 bestätigt.
Im Mittelalter wurden einige Rezepturen mit unterschiedlich farbigen Pigmenten entwickelt. So nutzte man Arsen(III)-sulfid, das mit Quecksilber umgesetzt wurde, um ein goldfarbenes Pigment zu erhalten. Die Verbreitung von Federkielen führte später auch zur Entwicklung der Dornrindentinte, die nicht so schnell eintrocknete wie Eisengallustinte und daher den Federkopf seltener verstopfte. Letztere blieb jedoch weiterhin vor Allem für langfristige Dokumentationen und in Archiven die am häufigsten eingesetzte Rezeptur.
Eine typische Tinte des 15. bis 18. Jahrhunderts ist auch der Bister.
Mit der Entwicklung der modernen Chemie im 19. Jahrhundert wurde eine Vielzahl von Farbstoffen entdeckt und nach Möglichkeit auch zum Schreiben und Malen eingesetzt. Da wasserlösliche Farbstoffe jedoch oft nur eine geringe Lichtechtheit aufweisen und zudem leicht auswaschbar sind, entstanden bald Richtlinien für die Zusammensetzung von Tinten zum Erstellen von permanenten Dokumenten. So wurde 1856 erstmals ein Rezept für eine Eisengallustinte veröffentlicht, deren Bestandteile erst nach dem Trocknen wasserunlöslich wurden und das einen künstlichen, wasserlöslichen Farbstoff enthielt, damit die Linien auch vor dem Eintrocknen sichtbar waren.
Heute ist eine breite Palette an Tinten für verschiedene Einsatzmöglichkeiten erhältlich. Durch die Erfindung von automatisierten Systemen wie dem Tintenstrahldrucker wurden auch Tinten notwendig, die spezielle Eigenschaften wie freie Mischbarkeit (um unterschiedliche Farbtöne erzeugen zu können) und extrem schnelle Trocknungszeiten vereinen.

Tintenarten



Tinten mit löslichen Farbmitteln
Bei löslicher Tinte sind die Farbstoffe chemisch in dem jeweiligen Medium gelöst oder als Komplex gebunden. Vorteile sind eine leichte Handhabbarkeit, da die Farbstoffe nicht ablagern (sedimentieren) können und auch dünne Federn oder Düsen nicht verstopft werden. Nachteilig ist die oft nur geringe Lichtechtheit und Beständigkeit gegenüber Chemikalien.



Tinte auf Wasserbasis
Wasserlösliche Tinte wird vor allem für das Schreiben oder Markieren auf Papier eingesetzt, da wässrige Tinten nicht durch das Papier schlagen und es hierbei nicht so sehr auf die Trocknungsgeschwindigkeit ankommt, denn wässrige Tinte trocknet wesentlich langsamer als Tinten auf Basis anderer Binde- und Lösemittel. Länder mit hoher Luftfeuchtigkeit bevorzugen daher für Anwendungen auf glatten Oberflächen Tinte auf Lösungsmittelbasis.



Lösungsmittelbasierte Tinte
Lösungsmittelbasierte Tinte wird vor allem für das Schreiben auf glatten Oberflächen (Glas, Folien, etc.) verwendet. Auf Papieren schlägt sie sehr durch und verläuft. In Frage kommende Lösungsmittel sind meist Alkohol und Ethylacetat, in seltenen Fällen Toluol und Xylol. Diese Lösungsmittel haben die Eigenschaft sehr schnell und unabhängig von der Luftfeuchtigkeit zu verdunsten und somit schneller einen trockenen Film zu bilden.
Mittlerweile wird von den deutschen Herstellern als Lösungsmittelbasis nur vergälltes Ethanol (Spiritus) verwendet, da dieses gesundheitlich am unbedenklichsten ist.



Tinten mit unlöslichen Farbmitteln



Pigmentierte Tinte
Pigmente können sich im Gegensatz zu den Farbstoffen nicht chemisch im Medium lösen, sondern sind lediglich, wie etwa Sand in Wasser, aufgeschlämmt (dispergiert). Pigmentierte Tinten haben den Vorteil einer hohen Farbkraft, hoher Lichtechtheit, hoher Wasserfestigkeit und Chemikalienresistenz (dies ist vor allem von Bedeutung, wenn Tinte dokumentenecht sein soll). An Nachteilen ist jedoch zu erwähnen, dass Pigmente sich relativ rasch absetzen, weshalb die Pigmente in Tinten besonders stabilisiert werden müssen. Bei hellen Farbtönen (gelb, rot, orange,...) kann man farbstoffbasierte Tinten von pigmentierten leicht unterscheiden: farbstoffbasierte Tinten sind im Gläschen im Gegensatz zu pigmentierten Tinten transparent (man kann durch die Flüssigkeit hindurchsehen).

Tusche
Pinsel, Tuschestange und Reibstein für asiatische Tuschemalerei und Kalligrafie
Die Zusammensetzung von Tusche ist nicht einheitlich definiert, da auch „Tusche“ als Begriff rechtlich nicht geschützt ist (für Zeichentusche existiert allerdings die Norm DIN-ISO 9957). Tuschen enthalten als Farbmittel meist ein Pigment und zusätzlich ein Bindemittel, das die Pigmente gut auf dem Papier haften lässt. Dieses Bindemittel kann eine wässrige Lösung von Schellack, oder aber wasserlösliche Kunstharze (meistens alkalisch gelöste (verseifte) Acrylharze) sein. Wasserfeste Tuschen können durch Verwendung von Schellackseife hergestellt werden. Somit lässt sich manche Tusche beispielsweise mittels einer Rasierklinge vom Papier abschaben. Sogenannte „Künstlertuschen“ bestehen oft aus feinem Ruß, der mit Schellackseife, Wasser und Stellmitteln versetzt wird. In der asiatischen Tuschemalerei werden oft Stangentuschen verwendet, die vor der Verwendung auf einem speziellen Reibstein mit Wasser angerieben werden.
Im Handel sind oft sogenannte, preisgünstige „Chinatuschen“ erhältlich. Hierbei handelt es sich aber oft um farbstoffbasierte Tinten mit Acrylharz.


Sonstige Tinten

Leuchttinte
Das Leuchten der Tinte, die Fluoreszenz, kommt zustande, indem aus dem Tageslichtspektrum ein Teil des unsichtbaren, kurzwelligen UV-Lichts durch das chromophore (farbgebende) System des Farbstoffes absorbiert wird und als sichtbares, langwelliges Licht ausgestrahlt wird. Da die Leuchtfarbe also mehr sichtbares Licht reflektiert als die Umgebung, erscheint sie uns leuchtend. Dieser Effekt ist unter einer normalen Glühlampe meistens nicht zu beobachten, da sie ja in der Regel keinen UV-Anteil hat, im Gegensatz dazu ist das Leuchten im Tageslicht sehr gut und im Schwarzlicht extrem sichtbar.


Gel-Tinte
In den 1990er Jahren hat Gel-Tinte immer mehr an Bedeutung gewonnen. Es handelt sich hierbei um meistens pigmentierte, wasserbasierende thixotrope Tinte, manchmal aber auch um farbstoffbasierende Tinte. Das besondere an diesen Tinten ist ihr Fließverhalten. Gel-Tinte weist ein strukturviskoses Verhalten auf: In Ruhe ist sie dickflüssig, wird aber unter Einwirkung von Scherkräften dünnflüssig. Bei Gel-Stiften erfolgt die Verflüssigung in der Spitze durch die Schreibkugel. Das macht sie besonders gut geeignet für den Einsatz von Pigmenten, welche in normalen (dünnen) Tinten zum Sedimentieren neigen. Pigmentierte Gele haben gegenüber den farbstoffbasierenden Gelen den Vorteil, dass die Schrift auf feuchtem Papier nicht ausblutet.
Seit neuestem gibt es auch so genannte Liquid-Gele. Diese Gele sind ähnlich aufgebaut wie die normalen Gel-Tinten, sind aber wesentlich dünnflüssiger und deswegen meist auf Farbstoffbasis. Gegenüber den klassischen Gelen haben sie den Vorteil, dass sie weicher und flüssiger schreiben (more "liquid"), durch ihre niedrigere Viskosität besser ins Papier eindringen und somit weniger klecksen.



Geheimtinten
Als Geheimtinten werden Tinten bezeichnet, die entweder nicht sichtbar sind oder ihre Eigenschaften nach einiger Zeit ändern. Sie wurden früher auch sympathetische oder chemische Tinten genannt. Schon vor etwa 2000 Jahren waren Geheimtinten bekannt, die erst nach Behandlung mit Wärme sichtbar wurden (z. B. Milch). Auch Tinten, die lediglich mittels geeigneter Chemikalien „entwickelt“ werden können oder mittels spezieller Lampen sichtbar gemacht werden können waren später üblich. Geheimtinten können als Teilgebiet der Steganographie, der geheimen Schrift angesehen werden. Für einige Zwecke gab es später auch zunächst sichtbare Tinten, die nach einiger Zeit verschwanden bzw. die ihre Farbe änderten. Diese werden aufgrund ihrer Herkunft auch Damentinten genannt.



Tinte für Tintenstrahldrucker
Tintenpatronen eines Tintenstrahldruckers
Die Zusammensetzung von Tinten für Tintenstrahldrucker sind von Hersteller zu Hersteller verschieden, werden in der Regel geheim gehalten und sind an die jeweiligen Geräte und Düsen angepasst. Sie müssen einige technische Anforderungen erfüllen, denen sich die normale Tinte nicht stellen muss. So sollten sie nicht im Druckkopf eintrocknen, auf dem Papier jedoch vergleichsweise schnell abtrocknen. Die entsprechenden Werte für die Abtrocknungsgeschwindigkeit sind nur den Herstellern bekannt.
Für die meisten Drucker werden nachgebaute Patronen, Nachfülltinten oder nachgefüllte Originalpatronen angeboten. Aufgrund des großen Preisunterschiedes zwischen Original- und Nachfüllpatrone gehen die Druckerhersteller zur Sicherung ihres Absatzes oft juristisch (Patentrecht) oder mit Marketingmitteln gegen die teilweise namhaften Zweithersteller und Nachfüller vor. Andere protektionistische Maßnahmen sind die integration von ICs (Dongles), die eine Wiederbefüllung oder Austausch mit Zweitherstellerprodukten verhindern.
Man unterscheidet zwischen Piezo- und thermoaktiver Tinte.

Nano Pigment Tinte

Der Druckerhersteller Kodak sagt das in seinen Druckerpatronen eine sogenannte neuartige Nanopigment Tinte verwendet wird und liefert folgende Erklärung dazu:

Diese ist von den Experten von Kodak selbst entwickelt worden und wegen ihrer Einzigartigkeit auch patentiert. Kodak kombiniert die Eigenschaften der beiden im Markt gängigen Tintenarten (wasserlösliche Dye-Tinte und pigmentierte Tinte), um jeweils die besten Farb- und Haltbarkeitsmerkmale der beiden Familien nutzen zu können.
Und so funktioniert's: In der besonderen Premium-Tinte kommen Nano-Pigmente (also mikroskopisch kleine Farbpartikel) zum Einsatz, die die Eigenschaft der tollen Farbbrillanz von Dye-Tinten mit der langen Haltbarkeit von Pigmenttinten verbinden.
Die speziellen Nano-Pigmente verleihen Ausdrucken eine besonders hohe Farbbrillanz, denn je kleiner die verwendeten Partikel sind, desto größer ist die Lichtabsorption, sprich desto intensiver die Farbstärke. Im Hinblick auf die Haltbarkeit trumpft Kodak mit erstaunlichen Fakten: Die Ausdrucke halten dank der Pigmente ein Leben lang – ohne zu verblassen. Außerdem sind sie sofort – in nur drei Millisekunden! –, trocken.

Quelle: Kodakwerbung 03/2011

Fazit: Nanopigmenttinte soll eine Mischung aus der billgen Dyebased und der wertvollen Pigmenttinte sein.

Farbfähigkeit von Tinten

Die Farbe einer Tinte hängt von der Art des verwendeten Farbstoffs ab. In modernen Tinten kann praktisch jeder lösliche oder unlösliche Farbstoff verwendet werden. Während Pigmente eine charakteristische Eigenfärbung aufweisen, kann die Farbe eines gelösten Farbstoffs oder eines Komplexes auch von dem verwendeten Lösemittel abhängen. Einige gängige Farbstoffe sind im folgenden zusammengefasst:Zum Schreiben werden häufig blaue Triarylmethan-Farbstoffe (oft abgeleitet von Resorcin) wie Helvetia Blau oder Wasserblau verwendet, die eine gute Wasserlöslichkeit besitzen. Für rote Tinten kann der Farbstoff Eosin verwendet werden. Eine grüne Färbung erhält man über saures Indigotin. Weiße, gut deckende Tinten beinhalten häufig die gleichen Pigmente wie Deckweiß. Die bei Textmarkern verwendeten fluoreszierenden Farbstoffe leiten sich häufig von Fluorescein ab. Für schwarze Tinten, die eine gute Deckkraft haben sollen, werden auch zahlreiche Pigmentfarbstoffe verwendet. Moderne Eisengallustinten sind beispielsweise zweistufig aufgebaut. In der Flüssigkeit liegt Eisen(II)-sulfat neben Gallat farblos in Lösung vor, die dunkle Färbung wird durch einen ebenfalls löslichen dunklen Farbstoff erreicht. Beim Trocknen an der Luft wird das Eisen dann zu Eisen(III) oxidiert und es entsteht der tiefschwarz gefärbte Eisen(III)-Gallat-Komplex. Daher sind Eisengallustinten nach der Öffnung auch nur begrenzt haltbar.
Viele Geheimtinten basieren auf organischen Säuren, die bei Erhitzen die Zersetzung des Papiers an der beschriebenen Stelle beschleunigen, und dadurch als erstes dunkel und damit sichtbar werden. Eine weitere Möglichkeit, die Schrift sichtbar zu machen, ist die Umsetzung mit Iod, wodurch die Inhaltsstoffe oxidiert werden und so hervortreten. Diese Methode wird auch in der Kriminaltechnik bei der Behandlung von Fingerabdrücken angewendet.
Ink-Jet-Tinten enthalten meist ausgesuchte, salzarme und zumeist lichtechte Farbstoffe. Bei der schwarzen Tinte wird von den großen Ink-Jet-Druckerherstellern meist ein Pigment (Pigment Black 7) statt eines Farbstoffes verwendet. Dieses besitzt dann eine ausgezeichnete Lichtechtheit, Wasserfestigkeit und Farbtiefe. Als Farbmittel können ebenfalls Direct Blue 199, Acid Yellow 9, Reactive Red 180, Acid Red 52, Direkt Black 19, Pigment Black 7 verwendet werden. Bei den Farbangaben handelt es sich um die Nomenklatur aus dem Colour Index, einem internationalen Verzeichnis von Farbstoffen.

( Quelle: Wikipedia )

Geltinte

Statt herkömmlicher Tinte verwenden GelSprinter™-Drucker ein viskoses, schnell trocknendes Flüssig-Gel, das bei Kontakt mit Papier sofort "geliert" und trocknet. Während herkömmliche Druckertinte auf dem Papier zunächst noch flüssig ist und leicht verwischen kann, liefert das Gel auch auf Normalpapier sofort trocknende, präzise Drucke ohne Verwischen und Verschmieren. Durch die enorm schnelle Trocknung ist mit der GelSprinter™-Technologie auch ein Duplexdruck in sehr hoher Geschwindigkeit möglich.

Quelle: www.ricoh.de

Festtinte / Solid Ink:

Was ist Festtinte?
Festtinte bezeichnet eine bewährte Farbdrucktechnologie, die nur von Xerox angeboten wird. Ein Festtinten- oder Multifunktionsdrucker verwendet anstelle von Toner- oder Tintenstrahlkartuschen feste Sticks (oder Blocks), die sauber und ungiftig sind. Festtinte ist einfach zu handhaben, produziert eine unglaubliche Farbdruckqualität, ist kostensparend und zudem umweltfreundlich.

Geschichte

* Die 1991 eingeführten ersten Festtintendrucker gewannen Auszeichnungen von den Zeitschriften PC Magazine, MacUser und MacWorld.
* Festtinten- und Multifunktionsdrucker haben zahlreiche Auszeichnungen und Rezensionen erhalten.
* Xerox setzt aus einem einfachen Grund auf die Festtinten-Technologie: sie liefert wie keine andere Technologie Vorteile beim Farbdruck.
* Xerox stellt im Jahr 2007 das Produkt 8860/8860MFP vor, das Farbdruck zum Preis von Schwarzweiß ermöglicht.

Die Tinte

* Ungiftige Tinte, die ähnlich einem Buntstift auf Harz basiert, wodurch ein Kontakt mit diesem Produkt völlig ungefährlich ist.
* Saubere Tinte, die keine Flecken auf Ihrer Kleidung oder Haut hinterlässt.
* Die Kapazität pro Tintenstick beläuft sich je nach Gerät auf bis zu 1.000 bzw. 2.300 Druckseiten.
* Mit bis zu 5 Sticks jeder Farbe können Sie Ihren Festtintendrucker gleichzeitig bestücken (abhängig vom Gerät) und damit einen lang anhaltenden, ununterbrochenen Druckvorgang erreichen.
* Streng überwachte Herstellung gewährleistet, dass die Farben konsistent sind – sämtliche Tinte wird überprüft und nicht nur wie anderswo üblich einer Stichprobe unterzogen.

Aufbau

* Einfaches Design besteht aus nur drei Hauptbestandteilen: dem Druckkopf (führt der Drucktrommel Tinte zu), der Drucktrommel (bringt das Bild auf das Papier) und der Steuereinheit (leitet den Prozess).
Erfahren Sie mehr zur Funktionsweise von Festtinte
* Kurzer Papierweg sorgt für schnelles und zuverlässiges Drucken.
* Tinte wird sofort auf das Papier fixiert Die Tinte wird unter Druck und Hitze auf das Papier gebracht, wodurch auf jedem beliebigen Medium eine unvergleichliche Bildqualität erzielt werden kann. Tinte aus Toner- oder Tintenstrahlkartuschen wird vom Papier aufgesaugt, wodurch die Qualität immer abhängig vom verwendeten Papier ist.
* Ständige Weiterentwicklung der Festtinten-Technologie hat zuverlässige, schnell und wirtschaftlich druckende Festtinten- und Multifunktionsdrucker hervorgebracht.

Festtintendrucker im Vergleich zu Laser- und Tintenstrahldruckern

* Konsistentere Druckqualität Seite für Seite auf jedem beliebigen Medium
* Einfachere Handhabung, da keine Kartuschen gewechselt werden müssen und alles sauber bleibt.
* Weniger Abfall, da keine Kartuschen entsorgt werden müssen und weniger Verpackungsabfälle anfallen.
* Keine Probleme mit zerknittertem Papier wie bei vielen Tintenstrahl- oder Farblaserdruckern.
* Weniger Teile, wodurch weniger kaputt gehen kann.
* Schneller als Tintenstrahlgeräte
* Kein Spezialpapier nötig, wie dies bei einigen Tintenstrahldruckern üblich ist.
* Größere Farbvielfalt bei Festtintendruckern als bei den meisten Farblaserdruckern.

So funktioniert Festtinte

Sublimationstinte

Der Sublimationsdruck ist ein relativ neues Druckverfahren, bei dem die Tinte in den Trägerstoff eingedampft (sublimiert) wird. Dafür wird Spezialtinte ( Sublimations oder Hitzetransfertinte ( HTT) ) verwendet, die in der Regel in ein Polyestergewebe oder zumindest in eine Polyesterbeschichtung eingedampft wird.
Es wird zunächst eine Spezialfolie mit der Sublimationstinte bedruckt und dann mit einer Transferpresse durch Erhitzen auf das Trägermaterial übertragen. Vorteile beim Sublimationsdruck sind vor allem, dass sich unterschiedliche Materialien in Fotoqualität bedrucken lassen und die vergleichsweise geringen Kosten. Außerdem ist der Druck sehr resistent gegen UV-Strahlung und andere Umwelteinflüsse. Zum Einsatz kommen beim Sublimationsdruck normale InkJet-Drucker z.Bsp. von Epson oder ganz neu entdeckt die Gelsprinter von Ricoh mit Spezialtinte. Nach dem Übertrag auf das zu bedruckende Material spürt man beim Sublimationsdruck keinen Farbauftrag, da die Tinte vollständig in das Material eindampft.
Materialien, die für Sublimationsdruck vorgesehen sind, beispielsweise T-Shirts, bestehen aus Polyester oder sind mit einer Polyesterschicht überzogen.

Lasertoner:

Laserdrucker arbeiten wie Fotokopierer mit sogenannten Trockentonern, die als schwarzes Farbpigment Ruß und bei nicht RoHS-konformen Sorten auch Schwermetalle wie Blei und Cadmium enthalten, mitunter also gesundheitsschädlich sein können.

Tritt Toner aus, etwa bei unsachgemäßer Handhabung oder Schäden am Gerät, so können die enthaltenen Stoffe auf die Schleimhäute, insbesondere die der Atemwege, oder auf die Haut wirken. Laserdrucker sind prinzipiell nie ganz „sauber“: Ein Teil des Toners wird durch das Ventilationssystem, das zur Kühlung der internen Komponenten unerlässlich ist, aus dem Drucker geschleudert. Es handelt sich um mikroskopische Teilchen. In normalen Dosen sind sie nach aktuellem Wissensstand für den Menschen unbedenklich. Servicetechniker und Beschäftigte im Bereich Refill und Recycling sind den Schadstoffen naturgemäß in erhöhtem Maße ausgesetzt. Es wird empfohlen, Schutzvorrichtungen in Form von Einweghandschuhen und Atemschutz einzusetzen.

Toner besteht zum größten Teil aus...

Kunstharz, gebundenen Industrieruß, Farbpigmente, Trennmittel, Metalloxide und ein paar geheimen Zutaten die nur die jeweiligen Hersteller kennen...

In farbigen Tonerpulver befinden sich zusätzlich verschiedene Mischungen an Silikonen.

Demnächst... mehr dazu...